Als Segler ist er allein in einem Katamaran über die Ozeane gefahren, jetzt befreit der Abenteurer Yvan Bourgnon die Weltmeere vom Plastikmüll. Sechs Jahre nach Gründung der NGO The SeaCleaners hat das erste Boot der international tätigen Umweltschutzorganisation vor Bali den Betrieb aufgenommen. In einem der Lieblingsziele deutscher Urlauberinnen und Urlauber gelangen jeden Tag rund 90 Tonnen Plastikmüll in die Flüsse. Bourgnon will mit der Mobula 8 etwas gegen die Verschmutzung der Gewässer tun und neben dem Plastikabfall auch zukunftweisende Erkenntnisse für die Wissenschaft sammeln. Für die Bundesregierung hat das Engagement der Umweltschutzorganisation Vorbild-Charakter.

„Die Verschmutzung der Meere mit Plastik betrifft die Menschen in Deutschland oder Frankreich genauso wie die Bevölkerung in Indonesien, weil alles Teil eines großen Kreislaufs ist. Mikroplastik ist ein globales Problem und wir freuen uns, dass wir nach der intensiven Vorbereitung und Planung jetzt endlich etwas Sichtbares dagegen tun können“, sagt Bourgnon. „Der Einsatz der Mobula 8 ist der erste Schritt, weitere werden und müssen folgen“, sagt der französisch-schweizerische Skipper, der parallel die Entwicklung eines neuartigen, emissonsfreien Großkatamarans vorantreibt. Der Manta wurde zuletzt in Düsseldorf auf der „Boot“ gezeigt, aktuell läuft für den Bau die Ausschreibung der Werften.

Im Gegensatz zum hochseetüchtigen Manta ist die jetzt erstmals eingesetzte Mobula 8 als kleines, flexibel nutzbares Boot für ruhigere Gewässer konzipiert. Entwickelt wurde das wendige Aluminium-Boot vor allem für den Einsatz in Flüssen, Mangroven-Gewässern und in direkter Küstennähe. Es kann in der Stunde bis zu 15.000 Quadratmeter Wasseroberfläche von Plastikteilchen und Mikroplastik reinigen und bis zu 2,45 Tonnen davon an Bord aufnehmen. Durch ihr geringes Eigengewicht und ihre überschaubare Größe kann sie an Land transportiert und schnell an ihre jeweiligen Einsatzorte gebracht werden.

Für Dieter Janecek, Koordinator der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft und Tourismus, hat das Engagement von The SeaCleaners Vorbildcharakter: „Jedem, der schon einmal Urlaub am Meer gemacht hat, ist Plastikmüll am Strand aufgefallen. Umweltschutzprojekte, die den Plastikmüll an der Küste und den Ozeanen sammeln und recyceln und dies auch noch mit emissionsfreien Schiffen bewerkstelligen, sind ein Vorbild für das, was mit technologischer Innovationskraft und so

Umweltschutzorganisation The SeaCleaners setzt erstes Boot zur Beseitigung von Plastikmüll ein

Als Segler ist er allein in einem Katamaran über die Ozeane gefahren, jetzt befreit der Abenteurer Yvan Bourgnon die Weltmeere vom Plastikmüll. Sechs Jahre nach Gründung der NGO The SeaCleaners hat das erste Boot der international tätigen Umweltschutzorganisation vor Bali den Betrieb aufgenommen. In einem der Lieblingsziele deutscher Urlauberinnen und Urlauber gelangen jeden Tag rund 90 Tonnen Plastikmüll in die Flüsse. Bourgnon will mit der Mobula 8 etwas gegen die Verschmutzung der Gewässer tun und neben dem Plastikabfall auch zukunftweisende Erkenntnisse für die Wissenschaft sammeln. Für die Bundesregierung hat das Engagement der Umweltschutzorganisation Vorbild-Charakter.

„Die Verschmutzung der Meere mit Plastik betrifft die Menschen in Deutschland oder Frankreich genauso wie die Bevölkerung in Indonesien, weil alles Teil eines großen Kreislaufs ist. Mikroplastik ist ein globales Problem und wir freuen uns, dass wir nach der intensiven Vorbereitung und Planung jetzt endlich etwas Sichtbares dagegen tun können“, sagt Bourgnon. „Der Einsatz der Mobula 8 ist der erste Schritt, weitere werden und müssen folgen“, sagt der französisch-schweizerische Skipper, der parallel die Entwicklung eines neuartigen, emissonsfreien Großkatamarans vorantreibt. Der Manta wurde zuletzt in Düsseldorf auf der „Boot“ gezeigt, aktuell läuft für den Bau die Ausschreibung der Werften.

Im Gegensatz zum hochseetüchtigen Manta ist die jetzt erstmals eingesetzte Mobula 8 als kleines, flexibel nutzbares Boot für ruhigere Gewässer konzipiert. Entwickelt wurde das wendige Aluminium-Boot vor allem für den Einsatz in Flüssen, Mangroven-Gewässern und in direkter Küstennähe. Es kann in der Stunde bis zu 15.000 Quadratmeter Wasseroberfläche von Plastikteilchen und Mikroplastik reinigen und bis zu 2,45 Tonnen davon an Bord aufnehmen. Durch ihr geringes Eigengewicht und ihre überschaubare Größe kann sie an Land transportiert und schnell an ihre jeweiligen Einsatzorte gebracht werden.

Für Dieter Janecek, Koordinator der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft und Tourismus, hat das Engagement von The SeaCleaners Vorbildcharakter: „Jedem, der schon einmal Urlaub am Meer gemacht hat, ist Plastikmüll am Strand aufgefallen. Umweltschutzprojekte, die den Plastikmüll an der Küste und den Ozeanen sammeln und recyceln und dies auch noch mit emissionsfreien Schiffen bewerkstelligen, sind ein Vorbild für das, was mit technologischer Innovationskraft und so

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