Einem Bericht des Verbraucherportals Verivox zufolge zahlen viele Sparkassen trotz gestiegener Leitzinsen noch immer keine Zinsen auf Tagesgeldkonten. Etwa jede dritte der insgesamt 359 Sparkassen betreibt ein Nullzinsangebot bei Tagesgeldkonten. Im Durchschnitt zahlen Sparkassen mit 0,17 Prozent deutlich geringere Zinsen als Privatbanken, die ihren Kunden im Schnitt 0,79 Prozent bieten.
Die Initiative „Bürgerbewegung Finanzwende“ kritisiert diese Zinspolitik und fordert, dass Sparerinnen und Sparer an Zinssteigerungen teilnehmen können. Gerhard Schick, Vorstand der „Finanzwende“, sieht in der Nichtweitergabe von Zinserhöhungen durch einige Sparkassen ein Problem angesichts des öffentlichen Auftrags der Institute.
Der Sparkassen- und Giroverband weist die Kritik jedoch zurück. Christian Achilles, Kommunikationschef des Verbands, betont, dass Tagesgeldkonten keine sinnvolle Anlagestrategie darstellen. Er verweist darauf, dass Sparkassen in der Phase negativer Zinsen Kredite mit langer Laufzeit vergeben hätten.
Warum zahlen viele Sparkassen trotz gestiegener Leitzinsen noch immer keine Zinsen auf Tagesgeldkonten?
Ein Bericht des Verbraucherportals Verivox zeigt, dass etwa jede dritte der insgesamt 359 Sparkassen ein Nullzinsangebot bei Tagesgeldkonten betreibt. Im Durchschnitt zahlen Sparkassen mit 0,17 Prozent deutlich geringere Zinsen als Privatbanken, die ihren Kunden im Schnitt 0,79 Prozent bieten.
Wie reagiert der Sparkassen- und Giroverband auf die Kritik?
Der Sparkassen- und Giroverband weist die Kritik zurück und betont, dass Tagesgeldkonten keine sinnvolle Anlagestrategie darstellen. Christian Achilles, Kommunikationschef des Verbands, ver
