Tobias Wöhrmann, Mitgründer der Leadstrom Marketing GmbH, hat gemeinsam mit seinem Team und Geschäftspartner Jan Donnermayer ein ganzheitliches System für Arbeitgebermarkenbildung und Fachpersonalgewinnung entwickelt. Hier erfahren Sie, warum Fachkräfte in der Photovoltaik- und Elektrobranche in der Regel den Job wechseln und was Unternehmen tun können, um dies zu verhindern.
Grund 1: Fehlende Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten
Erneuerbare Energien sind die Zukunft, darauf sind sich Gesellschaft und Politik inzwischen einig. Doch der aufstrebende Sektor allein vermag trotz seiner Strahlkraft nicht von sich aus die begehrten Fachkräfte in den Unternehmen zu halten. Vielmehr müssen in Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels die Bedingungen stimmen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Erfahrungsgemäß ist dabei eine der Hauptursachen für einen Jobwechsel das Fehlen von Entwicklungsperspektiven: Mittlerweile können sich die besten Köpfe ihren Arbeitgeber beinahe aussuchen und achten darauf, dass sie innerhalb des Unternehmens ihre Fähigkeiten verbessern und sich entsprechend weiterbilden können. Wer als Arbeitgeber diese Möglichkeiten nicht bietet, läuft Gefahr, viele Mitarbeiter zu verlieren.
Grund 2: Schlechtes Arbeitsklima
In diesem Zusammenhang entscheidend ist auch das Betriebsklima. Ist die Kommunikation schlecht und die Führung mangelhaft, führt dies schnell zu Unzufriedenheit und Frustration bei den Mitarbeitern. Auch ein unangenehmer Umgangston oder das Gefühl, bei wichtigen Entscheidungen übergangen zu werden, können Gründe für ein als schlecht wahrgenommenes Arbeitsklima sein. Betriebe aus der Photovoltaik- und Elektrobranche tun daher gut daran, ihren Mitarbeitern ein harmonisches Arbeitsumfeld zu bieten.
Grund 3: Ungerechtigkeit im Team
In Zeiten des Fachkräftemangels ist es besonders schmerzlich, wenn einzelne Mitarbeiter wegen Krankheit ausfallen oder eine bevorzugte Behandlung erfahren. Solche Ungerechtigkeiten führen schnell zu Unmut und können dazu führen, dass Fachkräfte das Unternehmen verlassen. Es ist daher wichtig, dass Arbeitgeber darauf achten, dass alle Mitarbeiter fair behandelt werden.
Grund 4: Mangelnde Wertschätzung
Fachkräfte möchten für ihre Arbeit wertgeschätzt werden. Wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Leistungen nicht ausreichend anerkannt werden, kann das zu Unzufriedenheit und Frustration führen. Arbeitgeber sollten daher regelmäßig Feedback geben und auch finanzielle Anreize bieten, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und zu halten.
Grund 5: Unattraktive Vergütung
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Vergütung. Wenn Fachkräfte das Gefühl haben, dass sie unterbezahlt sind oder dass die Bezahlung nicht im Verhältnis zu ihrer Leistung steht, kann das ein Grund für einen Jobwechsel sein. Arbeitgeber sollten daher darauf achten, dass sie ihren Mitarbeitern eine angemessene Vergütung bieten.
Grund 6: Fehlende Work-Life-Balance
Immer mehr Arbeitnehmer legen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie zu viel arbeiten und keine Zeit für ihr Privatleben haben, kann das zu Unzufriedenheit und Frustration führen. Arbeitgeber sollten daher darauf achten, dass sie ihren Mitarbeitern genügend Freizeit und Urlaubstage bieten.