Überblick

Die russische Söldnergruppe Wagner wird nun doch mit der geforderten Munition und Verstärkung für die Kämpfe rund um Bachmut versorgt. Der Chef der Gruppe, Jewgeni Prigoschin, erhielt ein Versprechen von der russischen Armee, dass alles Notwendige zur Verfügung gestellt wird.

Details

Prigoschin hatte zuvor mit dem Abzug seiner Männer aus Bachmut gedroht, falls keine Unterstützung durch die russische Armee erfolgt. Die Gruppe Wagner führt den seit Monaten andauernden russischen Angriff auf Bachmut an und hat die Stadt beinahe eingenommen. Die emotionale Wortwahl und direkte Kritik an einzelnen Militärführern in der am Freitag veröffentlichten Videobotschaft waren beispiellos.

Aussagen von Prigoschin

Den Wagner-Kämpfern drohe „mangels Munition“ ein „sinnloser Tod“, erklärte Prigoschin. Am Sonntag sagte der Wagner-Chef, General Sergej Surowikin werde ab jetzt „alle Entscheidungen bezüglich Wagners Militäraktionen in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsminister“ treffen. Dieser sei „die einzige Person mit Generalssternen in der Armee, die zu kämpfen weiß“, behauptete Prigoschin.

Ausblick

Es bleibt abzuwarten, ob die zugesagte Unterstützung ausreicht, um den Konflikt in Bachmut zu beenden. Die Situation bleibt weiterhin angespannt und es ist unklar, wie sich die Lage entwickeln wird.

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