Regenwürmer sind für Hobbygärtner äußerst nützliche Tiere, da sie ununterbrochen Kompost und Dünger produzieren und somit für eine gute Qualität der Erde sorgen. Um den kleinen Helfern etwas Gutes zu tun, gibt es in der aktuellen Paarungszeit im Mai ein paar Tipps, die von der Deutschen Wildtier Stiftung empfohlen werden.
Der Regenwurm und seine Lichtempfindlichkeit
Regenwürmer spüren über Lichtsinneszellen auf der Haut, ob es hell oder dunkel ist. UV-Licht vertragen sie nicht, da sie Angst haben, auszutrocknen. Daher sollten Gärtner in der Paarungszeit im Mai darauf achten, dass es nachts im Garten dunkel ist, damit die Tiere eifrig fortpflanzen können. Eine nächtliche Dauerbeleuchtung sollte vermieden werden, da die Tiere darunter leiden und keine Lust auf Sex haben.
Die Paarungszeit und das Liebesspiel der Regenwürmer
Regenwürmer sind Zwitter und unterscheiden nicht zwischen Männchen und Weibchen. Zur Paarungszeit müssen sie sich an die Erdoberfläche begeben, um einen Partner zu finden. Eine gute Möglichkeit, die Tiere zu zählen, ist die Verwendung einer Rotlichttaschenlampe, da sie nicht so hell ist und die Tiere nicht stört. 50 Regenwürmer pro Quadratmeter Rasen signalisieren einen guten Boden.
Wer also eine gute Ernte erzielen möchte, sollte darauf achten, dass es den Regenwürmern gut geht und ihnen in der Paarungszeit im Mai eine dunkle Umgebung bieten.