Barack Obama besuchte kürzlich Berlin und sorgte für Aufregung. Seine Show in der großen Halle kostete rund 100 Euro Eintritt und für ein Selfie mit ihm musste man angeblich 2500 Euro zahlen. Doch abgesehen von der kommerziellen Seite seines Besuchs, könnte ein bisschen von Obamas Charisma auch der deutschen Politik guttun.

Glaubwürdigkeit als spannendes Wort

In diesen Zeiten wird viel Wert auf Glaubwürdigkeit und Authentizität gelegt. Doch die Koppelung von menschlichen Werten und Marktwert zeigt, dass wir uns längst im Kapitalismus befinden. Trotzdem müssen wir so tun, als glaubten wir noch an etwas, sonst funktioniert das Aufstehen nicht so gut.

Die Show des US-Präsidenten

Das Showbiz in den USA ist verkommen, aber trotzdem liebt die Autorin das Rumgesitze der US-Talkmaster vor schweren Holzschreibtischen. In Berlin durfte Klaas Heufer-Umlauf Obama moderieren, weil er der einzige deutsche Talker ist, der einen Hauch der US-Lockerheit versprüht.

Ein Staatsakt mit Schlagzeilen

Obama traf sich vor seinem Auftritt in der Halle mit Olaf Scholz und Angela Merkel. In den Schlagzeilen wurde berichtet, dass Obama sich Sorgen um die Polarisierung der Gesellschaft macht. Doch die Autorin fragt sich, ob er nicht selbst zur Kommerzialisierung beiträgt und ob das ein Grund für die Spaltung des Landes sein könnte.

Ein Fazit

Obwohl Obamas Show in Berlin etwas zu viel des Guten war, könnte ein bisschen von seinem Charisma auch deutschen Politikern guttun. Doch die Autorin hofft, dass Merkel ihr Selfie nicht nach Obamas Vorbild in Rechnung stellt.

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