Am Montagmorgen haben Demonstranten der Klimagruppe Letzte Generation an 17 Orten in Berlin den Verkehr blockiert. Die genaue Anzahl der beteiligten Personen ist noch nicht bekannt. Die Verkehrsinformationszentrale meldete lange Staus.

Unterstützer der Letzten Generation setzen sich für Klimaschutz ein

Die Letzte Generation setzt sich für einen strikten Klimaschutz ein und klebt sich immer wieder auf Fahrbahnen fest, um ihre Forderungen durchzusetzen. In den vergangenen Tagen hatten die Aktivisten pausiert. Am Montag nutzte die Gruppe nach eigenen Angaben ein Sand-Klebstoff-Gemisch, um die festgeklebten Hände besonders lange am Asphalt zu halten.

Polizei setzt Trennschleifer ein

Die Polizei meldete, dass sie teils Trennschleifer eingesetzt hat, um die Blockaden aufzulösen. Dadurch entstanden Fahrbahnschäden, die zunächst repariert werden mussten.

Pressesprecherin der Gruppe beteiligt sich an Blockade

Die Pressesprecherin der Gruppe, Carla Hinrichs, beteiligte sich trotz einer Verurteilung zu zwei Monaten Haft auf Bewährung an den Blockaden. Hinrichs schrieb auf Twitter: „Kein Urteil wird mich davon abhalten, für Gerechtigkeit zu protestieren.“ Das Urteil von vergangener Woche ist noch nicht rechtskräftig, da Einspruchsfristen noch laufen. Sollte Hinrichs erneut verurteilt werden, könnte ein Verstoß gegen die Bewährung festgestellt werden und sie müsste ihre Haftstrafe antreten.

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