Einleitung

Ein Mann steht zehn Jahre nach dem mutmaßlichen Mord an seinem Zweijährigen Sohn vor Gericht in Schwerin. Die Tat blieb lange unentdeckt und ungesühnt, bis sie nun vor Gericht verhandelt wird.

Prozessbeginn

Der 50-jährige Vater betritt den Gerichtssaal in Schwerin. Er ist hochaufgeschossen, schlank und trägt ein dunkles Kapuzenshirt. Seine Haare sind an den Seiten kurz und oben zu einem Zopf gebunden. Doch trotz seines äußeren Erscheinungsbildes steht er wegen eines schweren Verbrechens vor Gericht.

Die Tat

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den Vater, seinen Sohn am 30. Januar 2013 in ein Auto gepackt und in einen Wald südlich von Schwerin gefahren zu haben. Dort soll er dem Kind eine Decke auf das Gesicht gedrückt haben, bis es starb. Der Vater habe den Leichnam im Wald abgelegt und mit Erde und Laub bedeckt. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass der jüngere Sohn sterben musste, weil er den Plänen der Familie im Wege stand, nach Spanien auszuwandern. Der Vater habe das Kind als „anstrengend und nervend“ empfunden.

Prozessverlauf

Der Angeklagte äußert sich nicht zur Tat oder zu seinen aktuellen persönlichen Verhältnissen. Auch die Anwälte der Mutter und des heute 21-jährigen Bruders, die im Prozess als Nebenkläger auftreten, äußern sich nur zurückhaltend. Die Frau lebt wieder in Deutschland, doch zu ihrem Verhältnis zum Vater und zum Zeitpunkt des Todes des Sohnes wollen die Anwälte keine Aussage machen.

Fazit

Der Prozess soll zur Wahrheitsfindung beitragen und Rechtsfrieden schaffen. Doch viele Fragen bleiben noch offen, wie zum Beispiel der Zeitpunkt der Leichenentdeckung.

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