Der Cybercrime Report von LexisNexis Risk Solutions zeigt, dass die globale digitale Angriffsrate im Vergleich zum Vorjahr um 20% gestiegen ist. Die Ergebnisse basieren auf einer Datenanalyse von 79,8 Milliarden Transaktionen, die im Jahr 2022 über das LexisNexis® Digital Identity Network® abgewickelt wurden. Der Report mit dem Titel „Trust and Collaboration as Foundations to Fight Fraud“ zeigt, dass die Angriffsrate voraussichtlich auch 2023 hoch bleiben wird, da sich die Cyberkriminalität verstärkt entwickelt und verbreitet.

Angriffsraten im vierten Quartal 2022 zurückgegangen

Der LexisNexis® Identity Abuse Index, der den prozentualen Anteil der Angriffe pro Tag aufzeichnet, zeigt, dass die Angriffsraten im vierten Quartal 2022 zurückgegangen sind, obwohl das Bild je nach Region variiert, mit beträchtlichen Steigerungen in APAC, LATAM und Nordamerika am Ende des Jahres.

Zunahme digitaler Transaktionen trotz wirtschaftlicher Unsicherheit

Trotz der Auswirkungen der wirtschaftlichen Unsicherheit, der Inflation und des Krieges in der Ukraine stiegen die digitalen Transaktionen im Jahr 2022 um 24% gegenüber dem Vorjahr, vor allem aufgrund der zunehmenden Transaktionen bei Finanzdienstleistungen (29%) und im E-Commerce (17%).

Unternehmen bemühen sich um einheitliche Erkenntnisse zur digitalen Identität

Unternehmen sind bestrebt, über alle digitalen Kanäle und Kontaktpunkte mit Endkunden einheitliche Erkenntnisse zur digitalen Identität zu erlangen, um die steigenden Betrugsraten zu verringern. Sie bemühen sich, das Vertrauen ihrer Kunden zu stärken und Risiken leichter zu erkennen. Der Report zeigt, dass der Prozentsatz der Transaktionen, die auf der Plattform des Digital Identity Network® als vertrauenswürdig eingestuft wurden, im Jahresvergleich um 9% gestiegen ist, so dass Unternehmen ihren Kunden einen reibungsloseren Ablauf bieten können.

Herausforderungen der Betrugsprävention

„In einer Zeit der beschleunigten Digitalisierung sind Unternehmen nach wie vor anfällig für Transaktionsbetrug“, sagte Stephen Topliss, Vice President of Fraud and Identity Strategy bei LexisNexis Risk Solutions. „Trotz verschärfter behördlicher Kontrollen, technologischer Innovationen und einer stärkeren Sensibilisierung der Öffentlichkeit bleibt die Betrugsprävention eine Herausforderung. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen, da die Verbraucher vermehrt digitale Kanäle nutzen. Da das Ausmaß und die Komplexität von Betrug zunehmen, ist es in der heutigen digitalen Welt unzureichend, sich allein auf die Multi-Faktor-Authentifizierung zu verlassen, um sich zu schützen. Organisationen, Branchen und Länder müssen zusammenarbeiten und die miteinander verknüpften Signale komplexer Betrugsmuster besser verstehen.“

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