Die Erzdiözese Freiburg hat ein Gebäude in Kiew erworben, um den Ausbau der Sozialen Dienste der Caritas Ukraine zu unterstützen. Das Haus wurde mit Mitteln aus dem Aufbaufonds Ukraine gekauft, der als Reaktion auf den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine eingerichtet wurde. Weihbischof Dr. Peter Birkhofer betonte, dass die Not der Menschen und der Hilfebedarf aufgrund des Krieges deutlich angewachsen sind und die Erzdiözese Freiburg helfen möchte.
Das neue Sozialzentrum wird eine Anlaufstelle für Geflüchtete, Bürgerinnen und Bürger sein und vielfältige Angebote und Betreuung für Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, alte Menschen sowie gefährdete Gruppen wie einkommensschwache Familien und psychologisch belastete und traumatisierte Personen bieten. Die Caritas Ukraine wird auch die Haus- und Krankenpflege fortführen und ausbauen.
Das Haus liegt sehr zentral in der Hauptstadt der Ukraine und bietet genügend Platz für die unterschiedlichen Dienste, die die Caritas in Kiew dort künftig anbieten wird. Dr. Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, betonte, dass Kiew ein wichtiges Zentrum für Binnenvertriebene aus dem Osten des Landes ist und dass die Caritas mit diesem Gebäude diese Hilfen noch umfänglicher leisten kann.
Die Immobilie hat einen Wert von 1,3 Millionen Euro. Nach einem Umbau soll es im neuen Sozialzentrum der Caritas Ukraine in Kiew vielfältige Angebote und Betreuung für Kinder und Jugendliche geben. Caritas international, das Caritas-Netzwerk und die Caritas Ukraine haben seit der russischen Besatzung der Ostukraine 2014 fünf Sozialzentren eingerichtet und betreiben sie.
