Am Mittwoch gab ein Sprecher des Prinzen bekannt, dass Prinz Harry, seine Frau Meghan und ihre Mutter in eine „beinahe katastrophale Verfolgungsjagd“ mit Paparazzi-Fotografen verwickelt waren. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Paar an einer Preisverleihung der Ms. Foundation for Women in New York teilgenommen hatte, bei der Meghan für ihre Arbeit geehrt wurde. Bilder, die auf sozialen Medien aufgetaucht sind, zeigen Harry, Meghan und ihre Mutter Doria Ragland in einem Taxi.

Der Sprecher sagte in einer Erklärung: „Letzte Nacht waren der Herzog und die Herzogin von Sussex sowie Frau Ragland in eine beinahe katastrophale Verfolgungsjagd mit einer Gruppe hochaggressiver Paparazzi verwickelt. Diese unerbittliche Verfolgung, die über zwei Stunden dauerte, führte zu mehreren beinahe Kollisionen mit anderen Fahrern auf der Straße, Fußgängern und zwei Polizisten des NYPD (New York Police Department).“

Harry und Meghan traten 2020 von ihren königlichen Pflichten zurück und zogen teilweise aufgrund dessen, was sie als intensives Medienmobbing beschrieben, in die USA. Der Prinz hat sich lange über den Eindringling der Presse in sein Privatleben und das seiner Familie geärgert und gibt ihr die Schuld am Tod seiner Mutter, Prinzessin Diana, die bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam, als ihr Wagen vor verfolgenden Paparazzi floh.

Hintergrund

Prinz Harry und Meghan haben seit ihrer Hochzeit im Jahr 2018 ein schwieriges Verhältnis zur Boulevardpresse. Sie haben mehrere Klagen gegen verschiedene Medienunternehmen eingereicht und ihre Kampagne gegen die Verletzung ihrer Privatsphäre und die Verbreitung von Falschinformationen verstärkt.

Konsequenzen

Der Vorfall hat erneut die Debatte um die Rolle der Paparazzi in der Berichterstattung über Prominente angeheizt. Es bleibt abzuwarten, ob es weitere rechtliche Schritte seitens des Paares geben wird.

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