Im Regenwald von Kolumbien wird intensiv nach drei Kindern und einem Baby gesucht, die womöglich den Absturz eines Kleinflugzeugs Anfang Mai überlebt haben. Bei dem Unglück sind drei Erwachsene ums Leben gekommen. Die Leichen des Piloten und der beiden erwachsenen Passagiere wurden bereits gefunden.

Hoffnung auf Überlebende

Die Retter haben Hoffnung, da sie angebissene Früchte aus dem Dschungel gefunden haben. Bergungsteams suchen intensiv nach den Kindern und dem Baby. Das Team fand in der Nähe der Absturzstelle persönliche Gegenstände, darunter ein Fläschchen. Die Rettungskräfte haben zudem „angebissene Früchte aus dem Dschungel gefunden, deshalb vermuten wir, dass es Überlebende gibt“, sagte German Camargo, der Leiter des örtlichen Zivilschutzes.

Suche im dichten Regenwald

Die Cessna 206 war bereits am 1. Mai beim Überflug des Amazonas-Regenwaldes vom Radar verschwunden. Da der Regenwald in dem Gebiet sehr dicht und schwer zugänglich ist, wurde zunächst aus der Luft nach der vermissten Maschine gesucht. Doch erst am Montag erreichten die Rettungskräfte die Absturzstelle am Boden. Die Armee veröffentlichte auf Twitter Fotos von dem Wrack. Sie zeigen das Wrack mitten im Dschungel, wo es offenbar senkrecht mit der Schnauze zuerst auf den Boden gestürzt war. An der Suche neben Soldaten und ihren Spürhunden auch Indigene aus der Umgebung beteiligt.

Mühsame Suche

Die Suche gestaltet sich äußerst mühsam, da das Gebiet sehr dicht und schwer zugänglich ist. Die genaue Absturzursache war noch unklar. Dem Zivilschutz zufolge hatte der Pilot Probleme mit dem Motor gemeldet, bevor das Flugzeug vom Radar verschwand. Die Streitkräfte und alle an der Suche Beteiligten geben die Hoffnung nicht auf, die Vermissten lebend zu finden, erklärte die zivile Luftfahrtbehörde.

Alter der Kinder

Die Kinder waren demnach elf Monate sowie vier, neun und 13 Jahre alt.

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