Zecken als Blutsauger

Zwischen März und November sind Zecken besonders aktiv und lauern im Gras, Gebüschen oder an Wald- und Bachrändern auf ihren nächsten Wirt. Einmal gestochen, saugen sie Blut aus dem Träger und bleiben dabei oft unbemerkt. Es ist wichtig zu wissen, dass Zecken nicht beißen, sondern stechen. Der Stechrüssel wird in die Haut des Wirtes geschoben, was als Zeckenstich bezeichnet wird.

Tückische Attacke

Das Tückische an einem Zeckenstich ist, dass er schmerzfrei verläuft. Der Speichel der Zecke hat eine betäubende Wirkung auf die Haut von Mensch und Tier. Noch gefährlicher ist jedoch die Übertragung von Krankheiten wie FSME oder Borreliose. Nach jedem Wald- und Wiesenspaziergang sollten Sie sich auf einen Zeckenbiss untersuchen.

Versteckte Stellen

Zecken bevorzugen feuchte und warme Körperregionen wie Kniekehlen, Hautfalten, Finger- und Zehenzwischenräume, hinter den Ohren und sogar den Intimbereich. Daher sollten Sie nach jedem Ausflug im Grünen Ihren gesamten Körper untersuchen. Auch Hunde sollten auf Zecken untersucht werden und können mit Schwarzkümmelöl geschützt werden. Für Menschen gibt es spezielle Insektenschutzsprays oder Kokosöl gegen Zecken.

Erkennungsmerkmale

Zecken sind anfangs nur wenige Millimeter groß und daher schwer zu erkennen. Sie suchen bewusst Regionen aus, von denen sie glauben, dort nicht so schnell gefunden und entfernt zu werden. Sobald sie sich vollgesaugt haben, haben sie an Volumen zugenommen und sind leichter zu erkennen.

Entfernung

Sobald Sie eine Zecke auf Ihrem Körper entdeckt haben, muss sie so schnell wie möglich entfernt werden. Dies kann zum Beispiel mit einer Zeckenzange erfolgen. Es ist wichtig, die Zecke vollständig zu entfernen, um eine Infektion zu vermeiden.

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