Ein Schüler in Australien wurde kürzlich mit einem Lamborghini Aventador LP750-4 SV von der Schule abgeholt. Zum Erstaunen vieler Beobachter setzte sich der 16-Jährige selbst ans Steuer und fuhr los, mit einem „Fahrschüler“-Schild am Heck.

Das Fahrzeug

Der Lamborghini Aventador LP750-4 SV ist ein sündhaft teurer Supersportwagen, der in Deutschland aktuell für rund 500.000 Euro zu haben ist.

Die Begleitung

An australischen High Schools ist das gelbe L am Heck von Autos kein ungewöhnlicher Anblick, da es darauf hinweist, dass sich ein Führerscheinanwärter in Begleitung am Steuer befindet. Laut der Straßen- und Verkehrsbehörde „VicRoads“ ist der aufsichtshabende Fahrer verantwortlich, nicht der Fahrschüler. Solange also eine Begleitung an Bord ist, spielt das Fahrzeug keine Rolle.

Die Probezeit

Doch sobald der Schüler seinen Führerschein bestanden hat und alleine fährt, ändern sich die Regeln wieder. Denn dann beginnt eine lange und harte Probezeit. Die ersten 12 Monate nach Erhalt der Fahrerlaubnis fahren Führerscheinneulinge mit der sogenannten P1-Lizenz. Anschließend folgen drei Jahre mit der P2-Lizenz. Beides muss mit einem Schild am Fahrzeug deutlich kenntlich gemacht werden. Erst danach erhält man die vollständige Fahrerlaubnis.

Die Einschränkungen während der Probezeit

Die Probezeit ist im Vergleich zu Deutschland an zahllose Regeln gebunden. Darunter fällt auch eine Einschränkung für bestimmte Fahrzeuge, die man in dieser Zeit gar nicht fahren darf – meist jene mit viel Leistung. Laut „VicRoads“-Datenbank betrifft das sämtliche Lamborghinis bis auf einen Oldtimer, fast alle Ferraris und viele Porsche-Modelle.

Fazit

Obwohl es in den Augen mancher nicht schadet, schon früh ein Gefühl für Supersportwagen zu bekommen, gibt es während der Probezeit in Australien Einschränkungen für bestimmte Fahrzeuge.

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