Kein Durchbruch im Tarifstreit

Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gibt es weiterhin keine Einigung. Die EVG hat das jüngste Angebot der Arbeitgeber als „unzureichend“ abgelehnt. Ob es zu Warnstreiks kommt, hängt von den Gesprächen in den nächsten Tagen ab.

Bahn kritisiert fehlendes Entgegenkommen der Gewerkschaft

Die Deutsche Bahn hat mit Unverständnis auf die Ablehnung ihres jüngsten Angebots durch die EVG reagiert. DB-Personalvorstand Martin Seiler kritisierte, dass die Gewerkschaft kein Entgegenkommen zeige und keine Lösungsvorschläge mache. Die Bahn erteilte weiteren Verhandlungen eine Absage, da die EVG sich nicht bewege.

EVG fordert weiterhin wesentliche Punkte

Die EVG teilte mit, dass wesentliche Punkte ihrer Forderungen weiterhin nicht erfüllt seien. Verhandlungsführer Kristian Loroch bezeichnete das aktuelle Angebot als „sozial ungerecht“. Die Gewerkschaft rief die Arbeitgeberseite zu weiteren Verhandlungen auf.

Weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen

Die Bahn hatte in ihrem Angebot stufenweise Lohnerhöhungen von insgesamt bis zu zwölf Prozent angeboten. Die EVG fordert hingegen einen Festbetrag von mindestens 650 Euro pro Monat mehr oder zwölf Prozent bei den oberen Lohngruppen. Einmalzahlungen lehnte die Gewerkschaft bislang ab. Weitere Warnstreiks oder gar eine Urabstimmung sind daher nicht ausgeschlossen.

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