Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles hat bekannt gegeben, dass US-Schauspieler Armie Hammer nicht wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe vor Gericht gestellt wird. Der 36-Jährige wurde von einer Theaterrolle abgesprungen, nachdem die Vorwürfe publik geworden waren. Er bedankte sich auf Instagram für das Fazit der Staatsanwaltschaft und betonte, dass er die ganze Zeit daran festgehalten habe, dass keine Straftat begangen wurde.

Mangel an Beweisen

Nach einer gründlichen Prüfung des Falls konnte der Vorwurf einer nicht einvernehmlichen, gewaltsamen sexuellen Handlung nicht zweifelsfrei belegt werden. Aus diesem Grund werde keine Anklage gegen Hammer erhoben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Eine Frau hatte 2021 Missbrauchsvorwürfe gegen den Schauspieler bei der Polizei in Los Angeles vorgebracht. Hammer wies die Vorwürfe damals über sein Anwaltsteam zurück und sprach von einvernehmlichen sexuellen Handlungen.

Dankbarkeit und Neuanfang

Armie Hammer bedankte sich bei allen, die ihm geholfen hätten, diese Zeit zu überstehen. Nun könne es für ihn wieder vorwärts gehen. Der Schauspieler war zuletzt in dem Kriminalfilm „Tod auf dem Nil“ im Kino zu sehen. 2010 hatte er die Journalistin Elizabeth Chambers geheiratet, das seit 2020 getrennte Paar hat zwei Kinder. Hammer betonte, dass er nun mit dem „langen, schwierigen Prozess“ beginnen werde, sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

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