Im DFB-Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig hat Leipzig dank des Unterschiedsspielers Christopher Nkunku mit 2:0 gewonnen. Nkunku erzielte das Führungstor in der 71. Minute und gab die Vorlage zum zweiten Tor von Dominik Szoboszlai in der 85. Minute. Nach dem Spiel stürmten die Leipziger Spieler auf Nkunku zu und Trainer Marco Rose herzte den Pokal-Helden freudestrahlend.
Nkunku der Matchwinner
Nkunku war in seinem wahrscheinlich letzten Spiel für RB Leipzig der entscheidende Spieler und avancierte zum Matchwinner. Den Pokal bekam jedoch Kapitän Willi Orban von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht. Vor 74.322 Fans im Berliner Olympiastadion waren die Eintracht-Fans deutlich in der Überzahl und sorgten für eine emotionale Final-Atmosphäre.
Eberl und Glasner äußern sich zum Spiel
Frankfurts Trainer Oliver Glasner musste seine enttäuschten Spieler aufbauen, während Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, das Spiel als neutraler Beobachter genoss. Eberl lobte die Leistung der gesamten Mannschaft von RB Leipzig und wollte kein Sonderlob für Nkunku aussprechen. Auf die Frage nach einem möglichen Wechsel des französischen Nationalspielers zum FC Chelsea antwortete Eberl schmunzelnd: „Es könnte sein.“
Stolz bei Glasner, Enttäuschung bei Rode
Glasner zeigte sich stolz auf seine Mannschaft, die auf Augenhöhe mit Leipzig agierte. Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt war dagegen enttäuscht über die Niederlage und betonte, dass Kleinigkeiten und auch etwas Glück in einem Finale entscheiden.
Prominenz auf der Ehrentribüne
Auf der Ehrentribüne ließ sich die Prominenz blicken, darunter Bundestrainer Hansi Flick, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und EM-Turnierdirektor Philipp Lahm.
