Auf der Digitalmesse re:publica in Berlin hat der Bundesfinanzminister Christian Lindner sich für die Einführung eines Digitalgeldes ausgesprochen.
Digitales Zentralbankgeld als Antwort auf Kryptowährungen
Als Grund nannte Lindner die steigende Beliebtheit von Kryptowährungen wie Bitcoin. Digitales Zentralbankgeld könne eine Antwort darauf sein und würde den Bürgern eine sichere und stabile Alternative bieten.
Keine Konkurrenz für Bargeld
Lindner betonte jedoch, dass digitales Zentralbankgeld kein Ersatz für Bargeld sein solle. Vielmehr solle es eine Ergänzung darstellen und den Bürgern mehr Flexibilität bei Zahlungen ermöglichen.
Umsetzung noch unklar
Wie eine mögliche Einführung von digitalem Zentralbankgeld aussehen könnte und wann diese erfolgen könnte, ist derzeit noch unklar. Lindner betonte jedoch, dass es wichtig sei, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und mögliche Chancen und Risiken abzuwägen.
