Spielverlauf
Im ersten Drittliga-Playoff konnte Energie Cottbus seinen Heimvorteil nicht nutzen und verlor gegen die SpVgg Unterhaching mit 1:2. Trotz eines Handelfmeters von Jonas Hildebrandt in der 13. Minute reichte es für die Lausitzer nicht, da Niclas Anspach (6.) und Simon Skarlatidis (30.) für Unterhaching trafen. Im Rückspiel am Sonntag muss nun ein Sieg her, sonst ist der Traum von der Drittliga-Rückkehr vorbei.
Stimmung im Stadion
Vor beeindruckender Kulisse von 17.580 Zuschauern im Stadion der Freundschaft herrschte eine meisterliche Stimmung. Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz und Unterhachings Sandro Wagner hatten zuvor ihren Unmut über das Reglement mit den Entscheidungsspielen der Viertliga-Meister aus dem Nordosten und aus Bayern bekundet und waren sich einig, dass Meister aufsteigen sollten.
Spielanalyse
Cottbus spielte mit Herz und Wucht, während Unterhaching mit Kalkül und Routine agierte. Die Münchner Vorstädter hatten die besseren Mittel und konnten letztendlich das Spiel für sich entscheiden. Energie drängte zwar auf den Ausgleich, konnte jedoch keine klaren Chancen herausspielen. Zu viel Hachinger Zeitspiel monierte Energie, doch es reichte nicht für eine zwingende Schlussoffensive.
Ausblick
Im Rückspiel am Sonntag in Unterhaching muss Energie Cottbus nun unbedingt gewinnen, um den Traum von der Drittliga-Rückkehr nach vier Jahren Viertklassigkeit am Leben zu erhalten.
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