Vor dem Auftritt der Rockband Rammstein in München haben zahlreiche Menschen gegen die Band protestiert und zum Boykott aufgerufen. Die Vorwürfe gegen Frontmann Till Lindemann wurden von der Band während des Konzerts vor Zehntausenden Zuschauern nicht kommentiert.

Vorwürfe gegen Lindemann

Mehrere Frauen erhoben in den vergangenen Tagen Vorwürfe gegen Lindemann, darunter auch sexuelle Übergriffe. Die Band äußerte sich in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen und betonte, dass sie diese sehr ernst nehme und jede Art von Übergriffen verurteile.

Konsequenzen für das Konzert

Aufgrund der Vorwürfe wurden bereits Konsequenzen für das Konzert gezogen. Die Fan-Reihe in unmittelbarer Nähe zur Bühne wurde verboten und das Konzept für die Aftershowpartys geändert. Die Band führt zudem eigene Untersuchungen durch und befragt Zeugen und möglicherweise betroffene Frauen.

Proteste vor dem Konzert

Vor dem Konzert haben rund 60 Menschen gegen den Auftritt der Band protestiert und Ankommende zum Boykott aufgefordert. Die Polizei musste einzelne aggressive Fans von den Protestierenden fernhalten.

Das Konzert fand trotz der Proteste vor einem vollen Münchner Olympiastadion statt. Die Band verzichtete jedoch auf das Lied „Pussy“, zu dem Lindemann sonst das Publikum mit einer riesigen, penis-förmigen Schaumkanone bespritzte.

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