Die US-Justiz hat Ex-Präsident Donald Trump angeklagt und wirft ihm gesetzwidrigen Umgang mit höchstsensiblen Regierungsdokumenten vor. Trump hat sich vor Gericht „nicht schuldig“ bekannt.

Historische Anklage gegen Donald Trump

Nach der historischen Anklage gegen Donald Trump in der Affäre um den Umgang mit geheimen Regierungsdokumenten hat sich der frühere US-Präsident Medienberichten zufolge „nicht schuldig“ bekannt. Die Anklage ist das erste Mal, dass gegen einen Ex-Präsidenten auf Bundesebene Anklage erhoben wurde.

Trump wird Verschwörung und gesetzeswidrige Aufbewahrung vorgeworfen

Trump wird eine Verschwörung zur Behinderung der Ermittlungen und die gesetzeswidrige Aufbewahrung höchstsensibler Informationen vorgeworfen. Darunter waren laut Anklage Details zu nuklearen Fähigkeiten der USA und anderer Staaten, zu militärischen Schwachstellen in der Verteidigung der Vereinigten Staaten und ihrer Partner sowie Informationen über potenzielle Militäraktionen.

Details in der Anklageschrift sind brisant

In der Anklageschrift werden Trump sieben Kategorien von Vergehen und 37 Straftaten zur Last gelegt. Die Details in dem 49-seitigen Papier sind brisant. So heißt es darin etwa, Trump habe Kisten mit Verschlusssachen in seinem Schlafzimmer, einem Badezimmer, einer Dusche, einem Ballsaal und einem Lagerraum aufbewahrt.

Trump weist alle Vorwürfe vehement zurück

Trump weist alle Vorwürfe vehement zurück und wertet die Anklage als politisch motivierten Versuch der Demokraten, ihn von einer zweiten Amtszeit im Weißen Haus abzuhalten. Trump spricht von „politischem Auftragsmord“ und „Kriegsführung“ mit juristischen Mitteln. Der Republikaner hatte bereits im vergangenen November offiziell angekündigt, bei der Präsidentenwahl 2024 erneut anzutreten.

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