Was ist passiert?
Am vergangenen Freitagabend wurde die Rheinische Post Mediengruppe Opfer eines Cyberangriffs auf ihren hauseigenen IT-Dienstleister. Als Folge davon sind viele Online-Ausgaben der betroffenen Zeitungen nur eingeschränkt erreichbar und gedruckte Zeitungen erscheinen als Notausgaben.
Was sind Notausgaben?
Notausgaben sind Zeitungen, die in einer reduzierten Form erscheinen und nicht den gewohnten Umfang und Aktualität bieten können. In diesem Fall haben die betroffenen Zeitungen auf der Titelseite darauf hingewiesen, dass die gedruckte und digitale Ausgabe nicht in der gewohnten Struktur angeboten werden können.
Sind Kundendaten betroffen?
Nach aktuellem Stand wurden keine Daten entwendet, auch die Kundendaten sind nicht betroffen. Einzelne technische Systeme mussten jedoch abgeschaltet werden und die Verbindung zum Internet wurde gekappt.
Wie reagieren die betroffenen Zeitungen?
Die Aachener Zeitung und der General-Anzeiger haben ebenfalls Notausgaben veröffentlicht und darauf hingewiesen, dass diese nicht den gewohnten Umfang und Aktualität bieten können. Auch die Nachrichtenportale der betroffenen Zeitungen waren am Montag nur eingeschränkt erreichbar.
Wie geht es weiter?
Die Störung dauert laut Verlag seit Freitagabend an, jedoch arbeitet das Unternehmen rund um die Uhr an einer Lösung des Problems. Die Rheinische Post Mediengruppe betont, dass keine Daten entwendet wurden und dass sie rechtzeitig auf den Angriff reagiert haben.
