Feuer auf Autofrachter vor Ameland noch nicht unter Kontrolle
Der Kampf gegen das Feuer auf einem Frachtschiff vor der niederländischen Wattenmeerinsel Ameland dauert an. Das Schiff, das über 3000 Autos transportiert, steht noch immer in Flammen. Bergungsspezialisten und die Wasserbehörde suchen nach Möglichkeiten, das Schiff zu bergen. Ein Sinken des Frachters könnte katastrophale Folgen haben, da eine Umweltkatastrophe befürchtet wird. Das brennende Schiff ist leicht nach Westen abgedriftet und befindet sich nun etwa 16 Kilometer nördlich der Insel Terschelling.
Umweltkatastrophe droht bei einem Sinken des Frachters
Die Sorge vor einer Umweltkatastrophe ist groß, da bei einem Sinken des Frachters Öl und die Autos ins Wasser gelangen könnten. Das Wattenmeer und die Küsten wären dadurch bedroht, auch die deutschen Wattenmeerinseln. Das Schiff gehört der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha und transportiert insgesamt 3783 Autos. Die Küstenwache fürchtet, dass das Feuer noch mehrere Tage oder sogar Wochen dauern könnte.
Lemke verspricht deutsche Unterstützung bei der Bergung
Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat deutsche Unterstützung bei der Bergung des brennenden Frachtschiffs zugesagt. Deutschland werde alles zur Verfügung stellen, was helfen könne, so Lemke. Sie betonte, dass eine Katastrophe nicht ausgeschlossen werden könne. Lemke lobte die gemeinsame Katastrophenübung mit den niederländischen Behörden, die kürzlich stattgefunden habe.
