Brad Pitt und Angelina Jolie wollen ihren langjährigen Streit um das Weingut Château Miraval außergerichtlich beilegen.
Nach jahrelangen Gerichtsstreitigkeiten haben Brad Pitt (59) und Angelina Jolie (48) beschlossen, eine Mediation zu versuchen, um eine Lösung für ihren Streit um das französische Weingut Château Miraval zu finden. Laut dem US-Klatschportal „TMZ“ haben beide Hollywood-Stars einer außergerichtlichen Einigung zugestimmt, um ihre Probleme ohne den Einsatz eines Gerichts zu lösen. Die entsprechenden Dokumente wurden angeblich letzte Woche eingereicht. Brad Pitt hat außerdem einen „vorläufigen Verwalter“ für Château Miraval ernannt, um die Schwierigkeiten zwischen ihm und seinem neuen Geschäftspartner zu lösen. Nachdem Angelina Jolie ihre Anteile an einen russischen Geschäftsmann verkauft hatte, reichte Pitt eine Klage ein. Er betonte, dass das Paar vereinbart hatte, dass keiner von ihnen seine Hälfte ohne Zustimmung des anderen verkaufen dürfe. Jolie reichte daraufhin eine Gegenklage ein. Nun soll eine unabhängige Person eingesetzt werden, um das Weingut und seine Führung zu bewerten und zu einer Lösung zwischen den beiden unwilligen Geschäftspartnern beizutragen. Brad Pitt und Angelina Jolie erwarben das Weingut in Südfrankreich im Jahr 2008. Im Jahr 2013 gründeten sie dort gemeinsam mit der Familie Perrin, einem führenden Produzenten von Bio-Wein aus dem südlichen Rhônetal, ein erfolgreiches Weinbauunternehmen. Pitt möchte diese Partnerschaft gerne fortsetzen. Mit seiner Klage versuchte er, den Verkauf der Anteile von Angelina Jolie an den russischen Oligarchen rückgängig zu machen und ihre Anteile selbst zu erwerben. Neben beruflichen Ambitionen hängen auch viele persönliche Erinnerungen an das Anwesen. Die beiden Stars heirateten dort im Jahr 2014, aber zwei Jahre später trennten sie sich. Seitdem haben die Ex-Eheleute vor Gericht heftig um das Sorgerecht für ihre sechs Kinder, die Aufteilung des Vermögens und eben auch um das Weingut gestritten.
