Die Deutsche Post wird vorerst keine Preiserhöhung für Briefe durchführen, was im Interesse der Verbraucher liegt. Das Porto für Briefe ist seit 2013 bereits stark angestiegen. Eine weitere Erhöhung wäre nur gerechtfertigt, wenn die Kosten so stark gestiegen wären, dass das Geschäft mit privater Korrespondenz unrentabel wäre. Offensichtlich ist dies jedoch nicht der Fall, da das regulierte Briefgeschäft Gewinn bringt. Dies lässt darauf schließen, dass das aktuelle Porto von 85 Cent überhöht ist und nicht zu einer versteckten Finanzspritze für das Unternehmen werden darf, an dem der Bund immer noch einen Anteil von 20 Prozent hält.
Quelle: Badische Zeitung
