Früherer US-Präsident Donald Trump wird sich den Behörden in Atlanta stellen
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wird sich nach eigenen Angaben am Donnerstag den Behörden in Atlanta stellen. Dies geschieht nach seiner Anklage im Bundesstaat Georgia wegen Wahlbeeinflussung. Trump erklärte, er werde nach Atlanta reisen, um sich von der „linksradikalen“ Staatsanwältin Fani Willis „verhaften“ zu lassen. Er beschuldigte Willis, in strikter Abstimmung mit dem Justizministerium von Joe Biden zu handeln.
Frist zur freiwilligen Stellungnahme wurde gesetzt
Trump und die 18 anderen Mitangeklagten in dem Fall hatten eine Frist bis Freitagmittag, um sich freiwillig zu stellen. Die leitende Oberstaatsanwältin Willis hatte Haftbefehle gegen die Angeklagten ausgestellt und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich freiwillig zu stellen.
Trump muss Kaution hinterlegen
Trump wurde außerdem angewiesen, eine Kaution von 200.000 Dollar zu hinterlegen. Diese Summe wurde nach Verhandlungen zwischen Trumps Anwälten und der Staatsanwaltschaft festgelegt.
Anklage wegen Wahlbeeinflussung
Trump wurde in Atlanta wegen seiner Versuche angeklagt, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 in Georgia zu beeinflussen. Die Anklage umfasst 13 Punkte und basiert unter anderem auf einem Gesetz gegen organisierte Kriminalität. Auch 18 frühere Verbündete Trumps, darunter sein ehemaliger Anwalt Rudy Giuliani, wurden angeklagt.
Mehrere Verfahren gegen Trump in diesem Jahr
Trump wurde in diesem Jahr bereits in vier Verfahren angeklagt. Dabei geht es in zwei Fällen um seine Versuche, sich nach seiner Wahlniederlage gegen Joe Biden an der Macht zu halten.
