Erste Hinrichtung seit 13 Jahren
Im US-Bundesstaat South Carolina wurde kürzlich ein 46-jähriger Mann hingerichtet. Freddie Owens, der seit 25 Jahren im Gefängnis war, wurde durch die Todesspritze exekutiert. Dies markiert die erste Hinrichtung in South Carolina seit 2011.
Hintergrund des Verbrechens
Owens war 1999 wegen Mordes verurteilt worden, nachdem er 1997 bei einem Raubüberfall in einem Supermarkt die 41-jährige Verkäuferin Irene Graves getötet hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Halloween-Nacht in Greenville. Während des Prozesses wurden Videoaufnahmen eines Überwachungssystems präsentiert, die zeigten, wie zwei maskierte Männer das Geschäft überfielen.
Widerruf der Aussage
Ein Mitangeklagter, Steven Golden, hatte während des Prozesses ausgesagt, dass Owens der Schütze gewesen sei. Später widerrief er jedoch seine Aussage. Trotz dieser Entwicklungen wurde Owens‘ Gnadengesuch vom Gouverneur abgelehnt und der Oberste Gerichtshof wies einen Antrag auf Aufschub der Hinrichtung zurück.
Weitere Hinrichtungen geplant
Die Hinrichtung von Owens ist die erste von insgesamt fünf, die in der kommenden Woche in den USA vollstreckt werden sollen. In diesem Jahr fanden bereits 14 Hinrichtungen in verschiedenen Bundesstaaten statt, während 23 Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft haben und in sechs weiteren ein Moratorium gilt.
