Hintergrund zur Fahndung
Das FBI hat ein Fahndungsplakat für Vikash Yadav veröffentlicht, einen ehemaligen Mitarbeiter der indischen Regierung. Er steht im Zusammenhang mit einem gescheiterten Plan zur Ermordung des Khalistani-Terroristen Gurpatwant Singh Pannun, der die US-Staatsbürgerschaft besitzt.
Bestätigung durch das Außenministerium
Das indische Außenministerium hat bestätigt, dass Yadav nicht mehr für die Regierung Indiens tätig ist. Ein Sprecher des Ministeriums, Randhir Jaiswal, erklärte, dass das US-Außenministerium sie über den Status der Anklage in Bezug auf den Mordversuch informiert hat.
Frühere Festnahme und Vorwürfe
Laut einem Bericht der Indian Express wurde Vikash Yadav im vergangenen Jahr von der Anti-Terror-Einheit der Delhi Police festgenommen. Er wurde wegen Erpressung verhaftet und verbrachte mehrere Monate im Tihar-Gefängnis, bevor er gegen Kaution entlassen wurde.
Details zur Erpressung
Die Ermittlungen ergaben, dass Yadav sich als Undercover-Agent ausgab und den Beschwerdeführer Raj Kumar Walia unter dem Vorwand traf, ein Beamter der Nationalen Ermittlungsbehörde (NIA) zu sein. Laut der Erstinformation (FIR) traf Yadav Walia vor dem NIA-Büro, bevor er ihn entführte und Geld erpresste.
Inhalt der FIR
Gemäß der FIR traf Vikash Yadav Raj Kumar Walia, der ein Café und eine Lounge im West-Delhi-Viertel Moti Nagar betreibt. Yadav und ein Komplize namens Abdullah informierten Walia über eine ernsthafte Bedrohung seiner Sicherheit und baten ihn, sich am 11. Dezember letzten Jahres in der Nähe des NIA-Büros zu treffen.
Vorfallbeschreibung
„Der Beschwerdeführer ging zusammen mit seinem Freund Abhijit, um Vikash Yadav zu treffen, der mit dem Beschuldigten Abdullah anwesend war. Danach drängte Abdullah ihn ins Auto. Die Beschuldigten folterten und misshandelten den Beschwerdeführer und forderten Geld im Namen des Gangsters Lawrence Bishnoi“, zitiert ein Gerichtsbeschluss aus der FIR.
Gewalt und Drohungen
Die FIR beschreibt weiter, dass die Beschuldigten Walia schlugen, ihm Injektionen verabreichten und ihn am Nacken verletzten. Sie entwendeten auch ein Scheckbuch aus dem Café des Beschwerdeführers und erlangten seine Unterschrift auf leeren Schecks, bevor sie ihn in der Nähe seines Autos absetzten und ihn bedrohten, still zu bleiben.
