Bedeutung syrischer Fachkräfte
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die aktuelle Situation bezüglich ausländischer Fachkräfte, insbesondere syrischer Arbeitnehmer, thematisiert. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist der Bedarf an Fachpersonal im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik, einschließlich Kfz-Mechatronik, enorm.
Engpassberufe und Fachkräftemangel
Die IW-Studie zeigt, dass über 4.000 syrische Beschäftigte in diesem wichtigen Berufsfeld tätig sind. Ein Rückkehr dieser Fachkräfte in ihre Heimat würde erhebliche Engpässe verursachen. Die in den Ausbildungsprogrammen vermittelten Kenntnisse haben wesentlich zur Qualifikation und Integration dieser Flüchtlinge beigetragen.
Engagement und Entwicklung
Syrische Fachkräfte zeigen großes Engagement, um die angebotenen Chancen zu nutzen und sich beruflich weiterzuentwickeln. Sie sind motiviert, die Entwicklungen im Bereich der E-Fahrzeuge zu verstehen und aktiv an der Wartung und Reparatur dieser Fahrzeuge mitzuwirken. Diese positive Grundhaltung führt zu Erfolgen in handwerklichen Berufen.
Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Der ZDK unterstützt politische Bemühungen, die durch ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz eine Bleibeperspektive für qualifizierte Zuwanderer schaffen möchten. Diese Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Integrationsbereitschaft einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten, sollten die Möglichkeit haben, dauerhaft in Deutschland zu bleiben.
Fazit
Die ZDK-Vertreter betonen, dass die Herkunft der Fachkräfte weniger entscheidend ist als ihre Bereitschaft, sich in die deutsche Kultur und Arbeitswelt zu integrieren. Die Unterstützung von Zuwanderern wird als essenziell für die Zukunft des Kfz-Gewerbes angesehen.
