Termine und Gespräche

Jake Sullivan, der Nationale Sicherheitsberater der USA, wird am 5. und 6. Januar nach Indien reisen. Während seines Aufenthalts wird er seinen indischen Amtskollegen Ajit Doval sowie andere hochrangige Regierungsvertreter treffen, um letzte Gespräche über eine Vielzahl von bilateralen, regionalen und globalen Themen zu führen.

Treffen mit Minister Jaishankar

Sullivan wird voraussichtlich auch den Außenminister S. Jaishankar treffen. Dies könnte der letzte hochrangige Besuch eines Vertreters der scheidenden Biden-Administration in Indien sein. Die beiden Führungspersönlichkeiten hatten sich bereits im letzten Monat in Washington D.C. getroffen.

Wichtige Themen der Gespräche

Ein zentraler Punkt von Sullivans Besuch wird eine Rede am Indian Institute of Technology in Neu-Delhi sein. In dieser wird er betonen, dass die scheidende Administration die Partnerschaft mit Indien als entscheidend für ihre regionalen und globalen Prioritäten ansieht. Diese Sichtweise wird von beiden großen politischen Parteien in den USA unterstützt.

Chinas Einfluss und Umweltauswirkungen

Ein weiterer Diskussionspunkt wird die Auswirkung chinesischer Staudämme sein. Ein hochrangiger US-Beamter äußerte sich dazu und erklärte, dass die von China geschaffenen Staudämme in der Mekong-Region potenziell schädliche Umweltauswirkungen auf die Anrainerstaaten haben können. Die USA und ihre westlichen Verbündeten betrachten Indien schon lange als Gegengewicht zum wachsenden Einfluss Chinas in Asien und darüber hinaus.

Indiens Bedenken gegenüber China

Indien hat Bedenken gegenüber Chinas Plan geäußert, ein Wasserkraftwerk im Tibet am Yarlung Zangbo-Fluss zu bauen, der nach Indien fließt. Das indische Außenministerium hat Peking aufgefordert, sicherzustellen, dass die Interessen der Anrainerstaaten durch seine Aktivitäten nicht geschädigt werden. Neu-Delhi plant zudem, die Situation zu überwachen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die eigenen Interessen zu schützen.

Chinas Stellungnahme

Laut chinesischen Beamten wird das Wasserkraftprojekt in Tibet keine wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt oder die Wasserversorgung der Anrainerstaaten haben.

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