Äußerungen von NRW-Medienminister Liminski
Der Medienminister von Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, hat das kürzlich stattgefundene Live-Gespräch zwischen der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und dem US-Milliardär Elon Musk auf der Plattform X als „Nonsens-Talk“ bezeichnet. Liminski äußerte, es sei „nur noch peinlich“, dass Weidel sich als Pseudo-Kanzlerkandidatin präsentiere und dabei Deutschland heruntermache.
Umgang mit Populismus
Er betonte die Notwendigkeit für Demokraten, die bestehenden Probleme klar zu benennen und zu lösen, und forderte einen selbstbewussten Umgang mit der Aufregung, die von Populisten und Extremisten geschürt werde.
Forderung nach strengerer Regulierung von Plattformen
Der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree plädierte für eine strengere Regulierung von Internetplattformen. Er argumentierte, dass Betreiber für die Verbreitung strafbarer Inhalte verantwortlich gemacht werden sollten, insbesondere wenn diese monetarisiert werden. Andree kritisierte, dass Plattformen weiterhin Geld mit strafbaren Inhalten verdienen könnten, wie etwa rassistischen Äußerungen oder Holocaustleugnung.
Begrenzte Zuschauerzahlen
Liminski schätzte die Zuschauerzahlen des Talks zwischen Musk und Weidel, die in der Spitze bei 200.000 lagen, als begrenzt ein. Er wies darauf hin, dass es sich nicht um das globale Politereignis handelte, das sowohl Musk als auch die AfD erhofft hatten. Andree äußerte jedoch Bedenken, dass Musks Unterstützung für die AfD möglicherweise dennoch Auswirkungen haben könnte.
