Rekordumsatz im europäischen Fußball
Real Madrid hat als erster Fußballclub einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erzielt. Dies wurde im Rahmen einer Analyse der Top-20-Fußballclubs bekannt gegeben, die für die Saison 2023/24 einen kumulierten Gesamtumsatz von 11,2 Milliarden Euro (ohne Transfererlöse) verzeichneten.
Abstand zur Konkurrenz
Der Abstand zwischen Real Madrid und dem zweitplatzierten Manchester City ist nun größer denn je. Bayern München und Borussia Dortmund konnten sich in der Rangliste ebenfalls verbessern und belegen die Plätze fünf und elf.
Umsatzsteigerung durch Spieltagerlöse
Die Spieltagerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, was 18 Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht. Die kommerziellen Erlöse, die mit 4,9 Milliarden Euro einen Anteil von 44 Prozent an den Gesamteinnahmen haben, wuchsen um 10 Prozent.
Übertragungsrechte stagnieren
Die Einnahmen aus Übertragungsrechten blieben mit 4,3 Milliarden Euro konstant, da sich alle fünf großen europäischen Ligen im gleichen nationalen Medienrechtezyklus wie in der Vorsaison befanden. Zukünftige Anstiege sind jedoch aufgrund höherer Ausschüttungen in den UEFA-Clubwettbewerben zu erwarten.
Investitionen in Infrastruktur
Die Top-Clubs setzen zunehmend auf Diversifizierung ihrer Einnahmequellen. Erfolgreiche Clubs investieren in ihre Infrastruktur, um die Spieltagerlöse zu steigern. Real Madrid hat nach den Umbauarbeiten am Stadion Santiago Bernabéu signifikante Einnahmensteigerungen verzeichnet.
Wachstum durch strategische Partnerschaften
Die Clubs erkennen den Wert, ihre Assets vielfältig zu vermarkten und über den Sport hinauszugehen. Strategische Partnerschaften und die Ausrichtung externer Events im Stadion sind Teil dieser Strategie, um die kommerziellen Einnahmen weiter zu erhöhen.
