Positive Einschätzung der Kooperation
Die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, äußert sich positiv über die Zusammenarbeit mit dem Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. In einem Interview mit der Bielefelder Tageszeitung beschreibt sie die Kooperation als „eine Zwei mit plus, plus, plus“. Diese Einschätzung hat sich ihrer Meinung nach in den letzten drei Jahren gefestigt.
Krisensituationen als Prüfstein
Neubaur hebt hervor, dass sich beide Politiker in Krisensituationen besser kennengelernt haben. Insbesondere nach dem Anschlag in Solingen sei es wichtig gewesen, die Bedürfnisse der Grünen und der CDU auszutarieren. Sie betont, dass trotz intensiver Diskussionen und Auseinandersetzungen immer noch die Kraft vorhanden sei, interne Lösungen zu finden.
Führung und Verantwortung
Die Ministerpräsidentin weist darauf hin, dass es für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Koalition entscheidend ist, Führung und Verantwortung zu übernehmen. Dies erfordere auch, dass man seine eigenen Leute hinter sich bringt und bereit ist, Herausforderungen anzunehmen. Neubaur betont, dass das Verbindende in den Vordergrund gerückt werden müsse, um Probleme zu lösen.
Zukunft in Nordrhein-Westfalen
Auf die Frage nach einem möglichen Wechsel in die Bundespolitik, möglicherweise an der Seite von Wüst, erklärt Neubaur, dass sie und Wüst sich derzeit auf die Aufgaben in Nordrhein-Westfalen konzentrieren. Es gebe noch viel zu tun, und beide seien gerne im Land tätig.
