Überblick über den Deal

Das Friedensabkommen zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo wurde kürzlich unterzeichnet, jedoch bleibt die langfristige Stabilität fraglich. Ähnlich wie beim Gaza-Abkommen könnte auch dieses Abkommen auf dem Papier zwar Erfolge zeigen, doch die Realität sieht anders aus.

Unterzeichnung des Abkommens

Die Präsidenten Paul Kagame und Félix Tshisekedi haben das Abkommen im Beisein von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet. Dies geschah im neu benannten „Donald J. Trump Institute of Peace“, welches zuvor als United States Institute of Peace bekannt war und im Februar durch ein Dekret von Trump aufgelöst wurde.

Diplomatischer Erfolg und Mineralvorkommen

Trump hat es geschafft, die beiden Präsidenten zu einem Deal zu bewegen, der sich auf die wertvollen Mineralvorkommen der DR Kongo konzentriert. Schätzungen des US-Außenministeriums zufolge haben diese Mineralien einen Wert von etwa 25 Billionen US-Dollar. Zu den Ressourcen zählen Kobalt, Kupfer, Lithium, Mangan und Tantal, die für die Herstellung moderner Technologien unerlässlich sind.

Schwächen des Abkommens

Trotz des Abkommens wird im Osten Kongos weiterhin gekämpft. Die M23-Rebellen, die nicht in das Abkommen einbezogen wurden, haben kürzlich wichtige Städte erobert. Ruanda bestreitet die Unterstützung dieser Rebellen, während UN-Experten behaupten, dass die ruandische Armee die Kontrolle über deren Operationen hat.

Forderungen und Umsetzungsprobleme

Kongo verlangt den Rückzug der ruandischen Truppen, während Ruanda die Entwaffnung der Hutu-FDLR-Milizen fordert. Beide Punkte sind im Abkommen festgehalten, jedoch fehlt es an einem Umsetzungsplan. Ähnliche Friedensabkommen in den 1990er Jahren sind an solchen Problemen gescheitert.

Fazit

Die Plünderung der Ressourcen im Kongo hat in der Vergangenheit auch während Kriegszeiten gut funktioniert, weshalb Frieden hier nicht zwingend erforderlich ist. Mit dem neuen Abkommen scheinen die USA nun eine zentrale Rolle in der Ausbeutung dieser Ressourcen einzunehmen.

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