Kauf von Kleidung und Chemikalien
Neue Kleidungsstücke wie Pullover, T-Shirts und Jeans können Chemikalien enthalten, die bei empfindlichen Personen, insbesondere bei Erwachsenen mit sensibler Haut und kleinen Kindern, Reaktionen hervorrufen können.
Empfehlung zum Waschen
Es wird häufig empfohlen, neue Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen. Astrid-Maria Bock von der Apotheken Umschau bestätigt, dass dies sinnvoll ist. Durch das Waschen können Schadstoffe, die nicht fest in den Fasern verankert sind, deutlich reduziert werden. Zusätzlich kann das Auslüften der Kleidung hilfreich sein. Eine weitere Option ist der Kauf von Naturkleidung oder Secondhand-Mode, die in der Regel weniger belastet ist.
Erkennung von Chemikalien
Es ist oft schwierig zu erkennen, welche Chemikalien in Kleidungsstücken enthalten sind. Hinweise wie „mit ähnlichen Farben zusammen waschen“, „bügelfrei“ oder „wasserabweisend“ können darauf hindeuten, dass die Kleidung mit Chemikalien behandelt wurde.
Bedenkliche Substanzen
Besonders bedenklich sind per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, auch bekannt als PFAS. Diese sogenannten Ewigkeits-Chemikalien stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Sie werden häufig für wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften in Arbeitskleidung, Outdoor-Jacken, Sportleggings und Periodenunterwäsche verwendet. Es gibt jedoch mittlerweile auch PFAS-freie Alternativen, auf die Verbraucher achten sollten.
Gesetzliche Regelungen
In der EU und in Deutschland dürfen Textilien keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthalten, die bei normaler Nutzung gefährlich sein könnten. Die Verantwortung für die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben liegt in erster Linie bei Herstellern, Händlern und Importeuren.
