Schiedsrichter-Ärger in Wiesbaden
Der SV Wehen Wiesbaden hat im Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 3:1 gewonnen und damit den Gästen die vorzeitige Herbstmeisterschaft verwehrt. Dies war das 10. Heimspiel gegen einen Tabellenführer, in dem Wiesbaden nun 21 Punkte sammeln konnte. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch vier Punkte, was die Frage aufwirft, ob der Aufstieg in greifbare Nähe rückt.
Trainer äußert sich zu den Träumen
Trainer Daniel Scherning äußerte sich optimistisch, auch wenn er die Erwartungen realistisch hält: „Ich kann Träumen nicht verhindern. Träume sind immer gut, weil sie was mit dir machen.“ Er möchte jedoch noch abwarten, bevor er über die Chancen in der Rückrunde spricht.
Gelb-Rote Karte für Cottbus
Im Spiel wurde Cottbus durch eine Gelb-Rote Karte für Dominik Pelivan geschwächt, der nach einer Beschwerde über einen nicht gegebenen Elfmeter vom Platz gestellt wurde. Trainer Claus-Dieter Wollitz äußerte sich kritisch zur Schiedsrichterleistung und betonte die emotionale Natur des Fußballs: „Das ist schade.“ Trotz der Kontroversen lobte er die Schiedsrichterin für ein gutes Gespräch zur Halbzeit.
Cottbus bleibt an der Tabellenspitze
Trotz der Niederlage bleibt Cottbus mit zwei Punkten Vorsprung vor Duisburg an der Tabellenspitze. Wollitz bleibt jedoch skeptisch: „Eine richtige Spitzenmannschaft sind wir noch nicht. Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten Monaten und Jahren dahin entwickeln können.“
Ausblick auf die kommenden Spiele
Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, um zu sehen, ob Cottbus seine Leistung steigern kann und ob Wiesbaden weiterhin im Aufstiegsrennen bleibt.
