Rückgang des Geschäftsklimas
Zum Ende des Jahres zeigt sich im deutschen Mittelstand eine negative Entwicklung. Der KfW-ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember um 0,5 Punkte auf minus 15,0 gefallen. Dies bedeutet, dass die Stimmung in den kleinen und mittleren Unternehmen weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt liegt.
Besondere Herausforderungen im Dienstleistungssektor
Die Rückgänge im Geschäftsklima sind in nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu verzeichnen, wobei der Dienstleistungssektor besonders betroffen ist. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich hier erheblich verschlechtert, während die Einschätzung der aktuellen Lage leicht besser ausfiel.
Einzelhandel enttäuscht
Im Einzelhandel ist ebenfalls eine Verschlechterung der Stimmung zu beobachten, was möglicherweise auf ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft hindeutet. Die Lageurteile der Einzelhändler sind negativ, was die allgemeine Stimmung im Sektor weiter drückt.
Ausblick auf 2026
Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt KfW Research optimistisch für das Jahr 2026. Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW, äußert sich zu den Schwierigkeiten, die insbesondere durch externe Faktoren wie den „China-Schock“ bedingt sind, und erwartet dennoch ein leicht positives Wachstum für Deutschland im vierten Quartal 2025 sowie eine deutliche Erholung im kommenden Jahr.
Entwicklung in Großunternehmen
Auch in den Großunternehmen ist das Geschäftsklima im Dezember gesunken, besonders stark unter den Dienstleistern und in der Industrie. Im Bauhauptgewerbe hingegen zeigt sich ein positiver Trend. Die Beschäftigungserwartungen in den Großunternehmen sind negativ, während sie im Mittelstand stabiler bleiben, jedoch ebenfalls einen leichten Rückgang verzeichnen.
Förderung des Mittelstands
Die KfW unterstützt den Mittelstand mit verschiedenen Förderprogrammen, um die wirtschaftliche Situation zu verbessern und die Entwicklung der Unternehmen zu fördern.
