Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj traf in Berlin den Bundespräsidenten und die Bundeskanzlerin. Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine scheinen sich nach der Lieferung von Geld und Waffen zu verbessern. Trotzdem gab es auf eine Frage eines Bundesministers ein klares Kopfschütteln.

Historischer Moment

Am Sonntagvormittag um 11:43 Uhr stand Wolodymyr Selenskyj unbeschadet im Foyer des Kanzleramtes, 444 Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. Das Ziel des Überfalls war nicht nur die Eroberung, sondern auch die Beseitigung des Präsidenten in Kiew. Selenskyj dankte den Deutschen „für Eure Hilfe, für jedes gerettete Menschenleben“. Es war ein berührender Moment, wenn auch kein historischer.

Erstes Treffen in Berlin

Olaf Scholz sagte, dass es ein „starkes Signal“ sei, Selenskyj in Berlin begrüßen zu dürfen. Obwohl sie oft miteinander telefoniert und Scholz auch die Ukraine besucht hatte, war dies ihr erstes Treffen in Berlin. Scholz sprach später von seiner „engen Freundschaft“ mit Selenskyj. Selenskyj lobte Scholz für seine Führungskraft und sagte, dass dies die Chance gebe, die Welt sicherer zu machen.

Meinungsverschiedenheiten

Es gibt jedoch immer noch Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern, wie sich noch zeigen wird.

Besuch in Berlin

Es war unklar, ob der Besuch von Selenskyj in Berlin stattfinden würde, nachdem die Planungen frühzeitig aus der Berliner Polizei ausgeplaudert worden waren. Am Samstagvormittag gab das Verteidigungsministerium in Berlin die Lieferung eines umfangreichen Waffenpakets bekannt, Panzer, Luftabwehrraketen, Munition, Gesamtwert 2,7 Milliarden Euro. Selenskyjs Besuch wurde bestätigt und er wurde von Rom nach Berlin geflogen. Die Sicherheit des Gastes hatte von Beginn an höchste Priorität.

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