Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt seine Reise durch Europa fort, um Unterstützung für die Ukraine zu werben. Am Sonntagabend traf er sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris und am Montag reiste er nach Großbritannien weiter.

Großbritannien weitet militärische Unterstützung aus

Die britische Regierung kündigte an, ihre militärische Unterstützung für die Ukraine erneut zu erweitern. Ein neues Paket umfasst Hunderte Flugabwehrraketen sowie Hunderte Kampfdrohnen mit einer Reichweite von mehr als 200 Kilometern. Damit könnten auch Ziele auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim erreicht werden. Zuvor hatte Großbritannien bereits Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow zur Verfügung gestellt.

Treffen mit Premierminister Rishi Sunak

Selenskyj traf sich mit Premierminister Rishi Sunak auf dessen Landsitz Chequers nordwestlich von London. Die britische Regierung betonte, dass diese neue Unterstützung der Ukraine bei ihrem erwarteten militärischen Vorstoß gegen die russischen Streitkräfte helfen werde.

Bundesregierung sagt Waffenlieferungen zu

Vor seiner Ankunft in Großbritannien führte Selenskyj Gespräche in Rom, Berlin und Paris. Die Bundesregierung sagte der Ukraine kurz vor dem Besuch Selenskyjs weitere Waffenlieferungen im Wert von 2,7 Milliarden Euro zu.

Großbritannien ist einer der größten Unterstützer der Ukraine und betonte, dass es im Interesse der ganzen Welt liege, dass die Ukraine Erfolg hat und „Putins Barbarei“ nicht belohnt wird.

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