Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert anlässlich der geplanten Reform des Straßenverkehrsgesetzes ein Ende des kostenlosen Parkens im öffentlichen Raum, um den Trend zu immer mehr Autos umzukehren. Die steigende Zahl an Autos in unseren Städten erfordert eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und die Abschaffung des kostenlosen Parkens am Straßenrand. Die DUH fordert Verkehrsminister Wissing auf, Mindestgebühren für die Parkplatznutzung vorzugeben und die Einnahmen aus den Parkgebühren in den Ausbau von Bus und Bahn sowie Rad- und Gehwegen fließen zu lassen.

DUH fordert Mindestgebühren für Parkplatznutzung

Die DUH fordert im Zuge der geplanten Reform des Straßenverkehrsgesetzes eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und Mindestgebühren für die Parkplatznutzung. Die Einnahmen aus den Parkgebühren sollen in den Ausbau von Bus und Bahn sowie Rad- und Gehwegen fließen. Die DUH sieht das kostenlose Parken am Straßenrand als einen der Gründe für die steigende Zahl an Autos in unseren Städten.

Ende des kostenlosen Parkens im öffentlichen Raum gefordert

Die DUH fordert ein Ende des kostenlosen Parkens im öffentlichen Raum, um den Trend zu immer mehr Autos umzukehren. Verkehrsminister Wissing soll im Zuge der geplanten Reform des Straßenverkehrsgesetzes Mindestgebühren für die Parkplatznutzung vorgeben und eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung anordnen. Die Einnahmen aus den Parkgebühren sollen in den Ausbau von Bus und Bahn sowie Rad- und Gehwegen fließen.

DUH fordert höhere Gebühren für Parkscheine

Die DUH fordert, dass die Gebühr für einen Parkschein pro Stunde mindestens so hoch sein soll wie die Kosten für einen Einzelfahrschein im öffentlichen Nahverkehr. Ausnahmen sollen lediglich für Anwohnerinnen und Anwohner gelten, wobei ein Anwohnerparkausweis nach Freiburger Vorbild mindestens 360 Euro im Jahr kosten sollte. In Freiburg hat dies dazu geführt, dass die Zahl der Anträge auf Anwohnerparkausweise um fast 50 Prozent zurückgegangen ist und die Anzahl der privat zugelassenen Pkw in den bewirtschafteten Zonen um 2,2 Prozent zurückgegangen ist.

DUH fordert zusätzliche Einnahmen für klimafreundliche Mobilitätswende

Die DUH fordert, dass die zusätzlichen Einnahmen aus den Parkgebühren dringend für die klimafreundliche Mobilitätswende genutzt werden sollen. Die Städte sollen lebenswerter und die Luft sauberer gemacht werden. Die DUH sieht die Abschaffung des kostenlosen Parkens am Straßenrand als einen wichtigen Schritt in diese Richtung.

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