Christian Dürr, FDP-Fraktionschef, hat sich dafür ausgesprochen, auch Minderjährige in den geplanten Asylzentren an den EU-Außengrenzen zu überprüfen, bis ihre Anträge geprüft sind. Er drängt auf eine Einigung mit Frankreich und betont, dass einheitliche Regeln auch für unter 18-Jährige gelten sollten.
Frankreich fordert Festhaltung von Kindern ab 12 Jahren
Frankreich fordert, Kinder ab 12 Jahren in den Zentren festzuhalten, bis ihr Asylstatus geklärt ist. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) möchte Minderjährige von den Regeln ausnehmen.
Asylzentren als „Zeitenwende“
Die Einrichtung von Asylzentren für Schnellverfahren an den Außengrenzen bezeichnete Dürr als „eine Zeitenwende“. Vor der Einreise in die EU soll geklärt werden, ob ein Asylstatus vorliegt. Dürr plädiert für einen stärkeren Schutz der deutschen Grenzen, bis dies an den EU-Außengrenzen hinreichend gelingt.
Einwanderung in den Arbeitsmarkt
Dürr betont, dass Einwanderung möglich sein und bleiben müsse, solange es nicht um Flucht oder Asyl geht. Die Asylzentren an den EU-Außengrenzen seien ein zentraler Baustein, um dies zu erreichen.
Plädoyer für rasche Einigung
Dürr hofft auf eine rasche Einigung der Bundesinnenministerin mit ihren Kollegen in den betroffenen Bundesländern und betont, dass die Menschen kein Verständnis für kleinteilige Diskussionen haben.
Quelle: www.noz.de/44842027
