Gründe für Sperrungen und Rechte von Nutzern

Es kann vorkommen, dass Accounts auf Facebook oder Instagram unerwartet gesperrt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft wissen die Betroffenen nicht, was sie falsch gemacht haben. In Deutschland hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Netzwerk-Betreiber ihre Mitglieder nicht grundlos sperren dürfen und ihnen eine Widerspruchsmöglichkeit einräumen müssen. Ab Februar 2024 soll diese Vorgabe europaweit gelten. Das bedeutet, dass Facebook und Instagram den Sperrungsgrund automatisiert mitteilen und Online-Formulare zur Verfügung stellen, in denen Betroffene widersprechen können. Eine automatisierte Prüfung genügt jedoch nicht, eine Kontosperre ist erst nach einer weiteren Prüfung der Betreiber gültig.

Was Betroffene tun können

Wenn ein Account gesperrt wurde, sollten Betroffene schnell handeln und den Sperrungsgrund herausfinden. Facebook und Instagram bieten automatisierte Formulare an, um Widerspruch einzulegen. Alternativ kann man eine automatisierte Vorlage der Verbraucherzentrale nutzen oder eine E-Mail schreiben. Nach einer weiteren Prüfung wird das Konto wieder entsperrt, sofern die Argumente des betroffenen Mitglieds berücksichtigt werden.

Gründe für automatisierte Sperrungen

Automatisierte Sperrungen können verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel intensives Nutzungsverhalten oder das Veröffentlichen von urheberrechtlich geschütztem Content. In manchen Fällen werden Betroffene auch zum Einrichten einer Zwei-Faktor-Authentifizierung aufgefordert. Im Falle einer permanenten Sperrung sollten Betroffene schnell handeln, da gesperrte Konten nach 90 Tagen endgültig gelöscht werden.

Fazit

Eine unerwartete Sperrung des Social-Media-Accounts kann für Nutzerinnen und Nutzer sehr ärgerlich sein. Es gibt jedoch Möglichkeiten, dagegen vorzugehen und sein Konto wieder zu entsperren. Wichtig ist es, schnell zu handeln und den Sperrungsgrund herauszufinden.

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