Schwache Defensive in der Bundesliga

Die Füchse Berlin haben in den ersten Spielen der Handball-Bundesliga eine hohe Anzahl an Gegentoren hinnehmen müssen. Sportvorstand Stefan Kretzschmar äußerte sich besorgt über die defensive Leistung des Teams. „Es sieht nach einem Abwehrproblem aus. Es sind auch Abstimmungsprobleme vorhanden. Bisher sind wir in dieser Saison nicht kompakt genug“, erklärte Kretzschmar nach der Niederlage gegen den TSV Hannover-Burgdorf.

Analyse der Niederlage

Die Berliner verloren das Spiel mit 35:38 und mussten feststellen, dass auch in den vorherigen Partien zu viele Tore kassiert wurden. Kretzschmar betonte die Notwendigkeit einer Analyse, um die Ursachen für die defensive Schwäche zu identifizieren. „Das ist ein Punkt, den wir klar ansprechen müssen“, fügte er hinzu.

Trainer äußert sich zur Leistung

Trainer Jaron Siewert teilte die Einschätzung seines Sportvorstands und fand die Abwehrleistung unzureichend. „Wir waren in der Abwehr nicht auf dem Niveau, um Hannover zu schlagen und sie vor Herausforderungen zu stellen“, sagte Siewert.

Offensive zeigt Stärke

Trotz der Niederlage war Siewert mit der offensiven Leistung zufrieden. „Mit 35 Toren, egal ob auswärts oder daheim, musst du eigentlich etwas mitnehmen“, so der Trainer.

Ausblick auf kommende Spiele

Kretzschmar sieht die Niederlage in Hannover als Rückschlag, jedoch nicht als katastrophal. „Die Spiele, die wir verloren haben, kannst du auch verlieren. Das wirft uns nicht um. Ich habe keine Totalaufgabe oder einen völligen Blackout gesehen“, erklärte der 51-Jährige.

Am Donnerstag steht für die Füchse das dritte Auswärtsspiel in Folge an. In der Champions League trifft das Team auf den dänischen Vizemeister Fredericia HK. Kretzschmar betonte die Wichtigkeit dieses Spiels: „Bei unseren Ambitionen ist das ein Auswärtsspiel, das wir gewinnen müssen.“ Ein Sieg könnte helfen, mögliche Zweifel zu beseitigen.

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