Gespräch über wichtige Themen

Der zukünftige republikanische Senatsführer John Thune traf sich am späten Mittwoch mit dem für das Amt des Finanzministers nominierten Scott Bessent. Nach dem geschlossenen Treffen äußerte Thune, dass die beiden Männer „viele Themen angesprochen“ hätten.

Diskussion über die Wirtschaft

Thune berichtete den Journalisten, dass sie nahezu alle relevanten Themen behandelt hätten, wollte jedoch keine Details preisgeben. Auf die Frage, ob sie über die Federal Reserve und Zölle im Zusammenhang mit Donald Trumps wirtschaftlicher Agenda gesprochen hätten, gab Thune keine Auskunft. Bessent, ein erfahrener Hedgefonds-Manager, hat bisher keine öffentliche Opposition von republikanischen Senatoren auf sich gezogen, während andere Nominierungen von Trump umstritten sind.

Besorgnis unter Republikanern

Einige von Bessents Positionen, darunter der Vorschlag für einen Schattenvorsitzenden der Federal Reserve und seine Unterstützung für die umfassenden Zollpläne des designierten Präsidenten, haben jedoch Besorgnis unter einigen republikanischen Senatoren ausgelöst.

Positive Rückmeldungen

„Es war ein großartiges Treffen mit Senator Thune“, sagte Bessent und wollte ebenfalls keine Einzelheiten erörtern. „Ich freue mich darauf, mit dem zukünftigen Führer zusammenzuarbeiten.“ Ähnliche Äußerungen machte er nach einem Treffen mit dem republikanischen Senator John Barrasso aus Wyoming, der im Januar der Nummer zwei der Republikaner im Senat sein wird. Barrasso teilte auf der Plattform X mit: „Scott Bessent und ich hatten heute eine ausgezeichnete Diskussion über die Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft. Er konzentriert sich auf die Senkung der Preise, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verhinderung von Steuererhöhungen durch die Demokraten.“

Aufgabenbereich von Bessent

Bessents umfangreicher Aufgabenbereich im Finanzministerium würde die Überwachung der öffentlichen Finanzen und des Internal Revenue Service umfassen. Er wird auch als jemand angesehen, der Trump bei der Auswahl eines Nachfolgers für den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, unterstützen könnte, wenn dessen Amtszeit im Mai 2026 endet. Während des Wahlkampfs hatte Trump geäußert, dass ein Präsident Einfluss auf die Zinssätze haben sollte und hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, Powell zu entlassen. Bessent, der den Makro-Hedgefonds Key Square Group LP leitet, kritisierte die Federal Reserve nach deren Zinssenkung im September. Auf die Frage nach seiner Beziehung zu Powell antwortete Bessent nicht und begab sich zum Aufzug.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert