Hass und Gewalt auf Facebook

Am 15. Oktober 2025 findet eine Verhandlung vor dem Kammergericht Berlin statt, die sich mit einer Klage gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta befasst. Im Mittelpunkt steht die Facebook-Gruppe „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)!“, in der zahlreiche gewalttätige und hasserfüllte Kommentare veröffentlicht werden. Diese beinhalten Aufrufe zur Gewalt und Morddrohungen gegenüber Mitarbeitern der DUH.

Hintergrund der Klage

Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, fordert die Löschung der Gruppe, die mittlerweile 50.000 Mitglieder zählt. In dieser Gruppe werden nicht nur Mitarbeiter der DUH angegriffen, sondern auch gezielt persönliche Informationen über Umweltschützer verbreitet, was zu einer ernsthaften Bedrohungslage führt.

Reaktionen und Unterstützung

Trotz mehrfacher Kontaktversuche und über hundert Strafanzeigen gegen Meta hat sich die Situation nicht verbessert. Die anhaltenden Bedrohungen machen es notwendig, dass öffentliche Auftritte von Umweltschützern durch Polizeischutz abgesichert werden. Die Klage erhält Unterstützung von verschiedenen Organisationen, die sich gegen Hass und Hetze im Internet einsetzen.

Öffentliche Aktion

Vor der Verhandlung wird die DUH durch eine Aktion auf die Gefahren aufmerksam machen. Mit Schildern, die gewalttätige Kommentare zeigen, soll auf die reale Bedrohung hingewiesen werden. Die beteiligten Verbände und Personen fordern nicht nur ein gerichtliches Eingreifen, sondern auch einen effektiven Opferschutz im digitalen Raum von der Bundesregierung.

Veranstaltungsdetails

Die öffentliche Verhandlung beginnt um 11 Uhr, während die Aktion um 10 Uhr startet. Der Ort der Verhandlung ist das Kammergericht Berlin, Saal 449, Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin.

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