Distanz zur AfD
Die nordrhein-westfälische Sektion des Wirtschaftsverbands „Die Familienunternehmer“ hat sich entschieden, weiterhin Abstand zur AfD zu halten. Dies geschieht im Gegensatz zur Haltung der Bundesleitung des Verbands.
Äußerungen des Landesvorsitzenden
David Zülow, der Landesvorsitzende, äußerte, dass es bisher keine Gespräche mit der AfD gegeben habe und er auch keinen Anlass für solche Gespräche sieht. „Wir wollen mit ihnen weder regieren noch kooperieren“, betonte Zülow. Er stellte klar, dass die Werte und das Gesellschaftsbild der AfD nicht mit denen des Verbands übereinstimmen.
Unterstützung durch Verbandskollegen
Frank Oelschläger, der Verbandsvorsitzende für die Region Köln/Bonn, unterstützte Zülows Standpunkt und bestätigte die ablehnende Haltung gegenüber der AfD.
Bundesweite Diskussion
In der vergangenen Woche hatte Albrecht von den Hagen, der Hauptgeschäftsführer des Verbands in Berlin, die sogenannte Brandmauer zur AfD als gescheitert erklärt. Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann wies darauf hin, dass ein zuvor geltendes Kontaktverbot zu AfD-Bundestagsabgeordneten aufgehoben wurde.
Wähleranteil und Regierungsfähigkeit
Zülow räumte ein, dass es schwierig sei, die AfD zu ignorieren, da sie einen signifikanten Wähleranteil repräsentiert. Dennoch betonte er, dass die AfD aus seiner Sicht nicht regierungsfähig sei.
