Die FDP plant, die Innenstädte wieder mehr für Autofahrer:innen zu öffnen und den Einzelhandel zu stärken. Dazu sollen kostenlose Kurzzeitparkplätze und längere Haltezeiten eingeführt werden. Die Partei fordert die Städte und Gemeinden auf, an Parkautomaten eine „Brötchentaste“ einzuführen, mit der Autofahrer:innen kostenlos kurzparken können. Außerdem soll das Kurzparken im eingeschränkten Halteverbot künftig auf bis zu fünf Minuten ermöglicht werden. Bisher sind in der Straßenverkehrsordnung nur drei Minuten als Grenze zwischen Halten und Parken definiert.

Um ihre Forderungen durchzusetzen, müsste die FDP eine Reform des Straßenverkehrsrechts erreichen. Die Partei betont, dass eine „autofeindliche, ideologische Verkehrspolitik“ schädlich und klimapolitisch kontraproduktiv sei. Die „Brötchentaste“ soll vor allem älteren Menschen Kurzeinkäufe erleichtern und zu mehr sozialer Teilhabe führen. Die Partei möchte auch mehr Sonntagsöffnungen ermöglichen, um dem Onlinehandel entgegenzuwirken.

Die „Brötchentaste“ gab es bereits in Bremen, wurde aber aufgrund der Klimakrise abgeschafft. Die FDP plant jedoch eine bundesweite Einführung, um die Attraktivität der Innenstädte zu erhöhen und die Ordnungsämter und Polizei bei Bagatellverstößen zu entlasten. Quellen für diese Informationen sind die „Bild“-Zeitung und der „Spiegel“.

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