Die neueste Untersuchung des Deloitte CFO Survey unter 140 deutschen Finanzvorständen zeigt Anzeichen der Erholung gegenüber dem Herbst. Die Geschäftserwartungen haben sich deutlich verbessert und der Investitionswille steigt. Allerdings hemmen anhaltende Risiken wie die Inflation und geopolitische Faktoren die Geschäftsentwicklung.

Geopolitische Risiken im Fokus

Für fast alle befragten CFOs bleiben geopolitische Risikoszenarien relevant für ihre Branchen, insbesondere die Lieferketten stehen hier im Mittelpunkt. Die politische Stabilität gilt als der wichtigste Faktor bei Standortentscheidungen im Ausland. Die USA und Indien gewinnen als Investitionsziel, während China an Bedeutung verliert.

Cyber-Attacken als Bedrohung

Die Gefahr von Cyber-Attacken ist eines der wichtigsten geopolitischen Risiken für die CFOs, direkt hinter der Gefahr einer Ausweitung des Ukraine-Krieges.

Nachhaltigkeit im Fokus

Mehr als zwei Drittel der CFOs sehen sich signifikant involviert in Fragen der Nachhaltigkeit.

Maßnahmen zur Resilienzoptimierung

Vor allem das neue geopolitische Umfeld treibt Unternehmen dazu, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre geopolitisch bedingte Resilienz zu optimieren und ihre geopolitischen Muskeln zu trainieren. Die politische Stabilität wird bei zukünftigen Standortentscheidungen stärker berücksichtigt.

„Die meisten Finanzchefs bleiben eher vorsichtig optimistisch, mit Betonung auf vorsichtig. Wir sehen aktuell vor allem Maßnahmen, um die Unternehmen wetterfest zu machen. Finanzielle Resilienz ist für die Unternehmen derzeit beispielsweise wichtiger als offensive Unternehmensstrategien“, sagt Dr. Alexander Börsch, Chefökonom bei Deloitte.

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