Nach der Niederlage gegen den 1. FC Köln hat Trainer Pal Dardai von Hertha BSC ein hartes Urteil gefällt. Er sprach von einem riesigen Mentalitätsproblem und fehlender Qualität in der Mannschaft.
Keine Durchhalteparolen
Dardai vermied es, unglaubwürdige Durchhalteparolen zu äußern und sprach stattdessen von einer Abschiedsrede auf die Fußball-Bundesliga. Er gab zu, die Mannschaft überschätzt zu haben und suchte den Fehler bei sich selbst.
Mangelnde Einstellung
Neben der fehlenden Qualität bemängelte Dardai auch die mangelnde Einstellung der Mannschaft. Er betonte, dass er weiterhin streng bleiben müsse, um das riesige Mentalitätsproblem zu lösen.
Statistik spricht Bände
Dardai schüttelte immer wieder mit dem Kopf, als er auf die Statistik blickte. Hertha hatte in fünf Heimspielen zusammen nur ein Tor erzielt und kassierte nun schon wieder fünf Gegentore. Trotz 31 Torschüssen und einer starken Leistung von Keeper Oliver Christensen hätte es sogar ein denkwürdiges Debakel werden können.
Keine Beschwichtigungen
Dardai ließ keine Beschwichtigungsversuche gelten und betonte, dass Hertha nichts verdient habe. Er forderte von der Mannschaft, den Mund zu halten und zu schauen, was am Wochenende passiert. Dann könne man eine Analyse machen und sich auf Bochum vorbereiten, falls noch eine Chance auf den Klassenerhalt besteht.