Am Samstagabend begann das Finale des 67. Eurovision Song Contest (ESC) in Liverpool. Eigentlich sollte die Musikshow in der Ukraine stattfinden, aber aufgrund des russischen Angriffskrieges wurde sie nach Großbritannien verlegt. Die britische Polizei war stark präsent, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Österreich eröffnete das Finale

Als erster von 26 Songs trat das Frauenduo Teya & Salena aus Österreich („Who the hell is Edgar?“) auf. Ihr eingängiger Beat und ihr Text über die Not von Autoren begeisterten das Publikum.

Deutschlands Hoffnung: Lord Of The Lost

Deutschlands ESC-Hoffnung heißt Lord Of The Lost („Blood & Glitter“) und tritt als 21. auf. Das Siegerlied wird gegen 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag bekanntgegeben. In den letzten Jahren konnte Deutschland nur letzte oder vorletzte Plätze erreichen, aber Experten trauen Lord Of The Lost einen Platz im Mittelfeld zu.

Peter Urban sagt Abschied

Für den 75-jährigen ARD-Kommentator Peter Urban ist es der letzte ESC-Einsatz. Seit 1997 moderierte er die Shows im Ersten. Das Eurovision-Finale gehört in vielen Ländern und auch in Deutschland jährlich zu den erfolgreichsten Unterhaltungssendungen.

Schweden und Finnland als Favoriten

Schweden und Finnland werden von Buchmachern als Favoriten gehandelt. Schweden könnte nach 2012 den zweiten Sieg für die Sängerin Loreen erringen.

Die Musikshow endet gegen 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag.

Als Einstimmung hatte es diesmal ab 20.15 Uhr die gleichzeitig in Deutschland, Österreich (ORF 1) und der Schweiz (SRF 1) ausgestrahlte Show „ESC – der Countdown“ gegeben. Live aus Liverpool moderierte Barbara Schöneberger.

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